Zum 19. Mal feierte das Museum für Völkerkunde das traditionelle japanische Mädchenfest Hina Matsuri. Mit 1400 Besuchern gab es einen neuen Besucherrekord. In unserer Bildgalerie sind eine Menge Impressionen des Tages zu finden.

Die Geschichte des Hina-Matsuri

Japanische Familien mit Töchtern stellen jedes Jahr am 03. März schöne Puppen auf, die einen Hofstaat aus alter Zeit darstellen. Vor den Augen dieses Hofstaats empfängt das Mädchen seine Freundinnen und seine Familie und bewirtet sie nach allen Regeln der Etikette. Mit Verbeugungen bezeugen die Gäste einander Respekt, besondere Festtagsspeisen wie kleine Kuchen, Klößchen und süßer Sake werden herumgereicht. So zeigt sich das Mädchen als vollendete Gastgeberin und Herrin des Hauses für einen Tag.

  DER PUPPENBERG:
Oben sind der Kaiser und die Kaiserin: O-Dairi-sama und O-Hina-sama. Direkt darunter sind die drei Hofdienerinnen der beiden, die Sannin Kanjo. Alle drei haben Sake Gefäße in den Händen....
 Auf der dritten Ebene befinden sich fünf Hofmusiker - Gonin Bayashi - mit den entsprechenden Instrumenten (Große, kleine und Handtrommel, sowie einer Flöte. Der Sänger hält einen Fächer)
Die vierte Ebene nehmen die beiden mit Pfeil und Bogen bewaffneten Minister ein. Der zur Linken ist alt und weise, der auf der rechten jung und dynamisch. Zwischen den beiden befinden sich Schalen mit Reiskräckern und traditionelle Miniaturmöbel. Auf der Ebene darunter sehen wir einen Orangen- und einen Kirschbaum. Zwischen den Bäumen sind drei trunkene Samurai. Ein Streitsüchtiger, ein Fideler und ein Melancholischer. Die letzten beiden Ebenen sind angefüllt mit anderen Miniaturmöbeln, Sänften, Utensilien zur Teezeremonie, einem Nähkästchen, einer Kohlepfanne usw.

Zum japanischen Mädchentag laden ein:

Das Museum für Völkerkunde in Hamburg

 

und

Das japanische General-Konsulat

 

und

Wahnsinn an der Uni - comics total!

Grindelallee 92
20146 Hamburg


sponsored by:

Hummelcomic Versand & Merchandising oHG
dem Carlsen Verlag aus Hamburg
dem Egmont Ehapa Verlag aus Köln